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Ostervergnügen

Während es viele über die Ostertage in den sonnigen Süden zieht, reisen Stefan und ich lieber gegen Norden zu, denn auch dieser kann ganz schön sonnig sein. OK, ich gebe es zu, so fest im Norden liegt unser diesjähriges Ziel, Belfort, nicht wirklich. Aber nördlicher als Bern auf jeden Fall.

Natürlich machen wir OL, wenn wir nach Frankreich reisen. Uns zieht es weder des Weines noch des Essens wegen in unser Nachbarland, sondern einzig und allein der schönen Wälder. Zweites OK, so schön sind diese auch nicht immer.

Dieses Jahr jedoch schon. Unweit der Stadt Belfort gibt es OL-Karten mit dem klingenden Namen wie «Le Salbert» oder Le Bois du Fays. Die eine Karte ist recht grün, was heisst, dass wir unsere Beine und Arme auf wundersame Weise zerkratzen durften, die andere Karte beinhaltet dafür einen fast «gefegten» Wald, was heisst, dass die zerkratzten Beine im Prinzip ganz schnell hätten sein müssen.

Nun denn, weder Stefans noch meine Beine waren schnell, dafür zerkratzt. Oder die Arme, oder was auch immer. Wir hatten drei Läufe, die mehr oder weniger in Ordnung waren, allerdings merkten wir beide, dass es mit der Geschwindigkeit wirklich haperte. Sind wir wirklich so alt und langsam geworden? Vielleicht liegt es schlicht und einfach nur am mangelnden Training. Spass gemacht haben uns die drei Tage allemal, auch wenn wir bei der ganzen Rennerei nicht besonders gut ausgeschaut haben. Aber es geht ja nicht ums Aussehen, sondern um den Spass und die Freude an der Bewegung.

Das Wetter spielte ja herrlich mit, sodass wir sogar ein wenig braun geworden sind. Und wenn wir gewollt hätten, hätten wir in einem der unzähligen Seen, die rund ums Wettkampfzentrum lagen, tatsächlich schon die ersten Schwimmzüge machen können. Dazu war mir das Wasser nun doch definitiv zu kalt. Bald geht es nach Norwegen, und dort hüpfe ich ja bekanntlich in jeden See…. oder so!