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Freizeitvergnügen

Auch wenn Stefan und ich uns nicht mehr in Norwegen kaputt spielen können, haben wir hier daheim genügend Möglichkeiten, dies weiterhin uneingeschränkt zu tun. Im Moment mit enormem Erfolg, wir sind schlicht nur noch kaputt.

Dabei können wir für einmal fast nichts dafür, das heisse Wetter ist es, welches uns nur noch wie halbtote Fliegen herumliegen lässt. Es ist schlicht zu heiss für uns.

Ein wenig Bewegung leisten wir uns dennoch. Vor einer Woche zum Beispiel absolvierten wir im «Stauffen», einem Norwegen ähnlichen Wald bei Heimenschwand ein lässiges OL-Training. Heiss war es auch im Wald, aber da immer wieder ein Bach durchquert oder ein kleiner Sumpf durchwatet werden musste, gab es zumindest etwas Abkühlung bei den Füssen.

Am Sonntag rannten wir dafür relativ früh am Tag vom «Place Central» zum Chasseral und wieder zurück. Kilometermässig ist die Runde mit 14 Kilometern nicht wirklich lang, aber das längste Lauftraining seit über zwei Jahren. Bis zum Chasseral, das sind rund sechseinhalb Kilometer, hatten wir dennoch knapp über eine Stunde. Der Wanderweg ist «kalksteinig» und bei Nässe schmierig und für alte Füsse nicht mehr so gut zu belaufen, ich kam schlicht nicht vorwärts. Auch knorzte ich praktisch bei jeder Steigung. Meine Fitness lässt ein wenig zu wünschen übrig.

Danach ging es auf Wiesenwegen zurück, endlich konnten wir den Kilometerschnitt ein wenig drücken. Obwohl ich am Schluss ziemlich müde war, fand ich, dass diese Runde etwas vom schönsten ist, das man schnell mal an einem Sonntagmorgen joggen kann. Am Nachmittag bleibt dann sehr viel Zeit zum Erholen…

Dieses Wochenende war es noch einmal – oder immer noch – brutal heiss, nicht unbedingt ideal also für sportliche Tätigkeiten. Aber ganz wie die halbtoten Fliegen wollten wir uns trotzdem nicht verhalten. So rannten Stefan und ich am Samstag früh der Aare entlang eine etwas grössere Runde und genossen danach die kühle Wohnung. Am Sonntag fuhren wir auch schon relativ zeitig ins Diemtigtal und von dort Richtung Seebergsee. Beim Parkplatz merkten wir allerdings, dass wir doch nicht so früh dort waren, die Hälfte war bereits mit Autos belegt. Wir wanderten zum See, von dort aus weiter.

 

Weil die Namen auf der Landeskarte so wunderschön klingen, schreibe ich unsere kurze Runde mit allen gefundenen auf. Also, vom Seebergsee ging es zuerst zur Stierenseeberg-Hütte und über den «Gubi» (1987 müM) nach «Mäddi» (1822 müM). Von dort wanderten wir zum «Vorder-Chumi» (18006 müM) und dann via «Schattritza» und «Obers Muntigli» zum «Stand» (1781 müM) und weiter nach «Eggmad». Kurz danach ging es über den «Puur» zurück zum Seebergsee (1831 müM).

Da es wirklich sehr, sehr heiss war, sprangen Stefan und ich mit allen Kleidern kurz in den See und kühlten uns ab. Die Bremen (Bremsen) hatten danach Freude an uns, wir kurzzeitig an der Abkühlung. Bis wir die kurze Strecke zurück zum Auto geschafft hatten, war ein Grossteil der Kleider aber schon wieder trocken.

Nun müssen wir noch diese Woche einigermassen überstehen, danach heisst es bereits wieder – und leider zum letzten Mal in diesem Jahr – Ferien. Wir fahren nach Italien (Dolomiten) und Slowenien und werden – jaja, wie die Irren in den Wäldern herumrennen.